18. Dezember 2009

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Es schneit nun endlich. Gestern durchflog mich ein erster Schauer von Weihnacht. Hebt aber nicht ab gen himmlicher Engelsseligkeit, denn auch dieses Jahr (DSMNIWDSGR) singen die Killers Weihnachtsliedeleins. Ein mexikanisches Glück.


¡Happy Birthday Guadalupe!

Nun aber, entschuldigt, ich muss mich still wieder auf die Wolken legen. Luft.

16. Dezember 2009

Entis und Gänsis. Das Gegacker kann ich nicht übertönen.

13. Dezember 2009

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Der Mund eines Mädchens, das lange im Schilf gelegen hatte,
sah so angeknabbert aus.
Als man die Brust aufbrach, war die Speiseröhre so löcherig.
Schließlich in einer Laube unter dem Zwerchfell
fand man ein Nest von jungen Ratten.
Ein kleines Schwesterchen lag tot.
Die anderen lebten von Leber und Niere,
tranken das kalte Blut und hatten
hier eine schöne Jugend verlebt.
Und schön und schnell kam auch ihr Tod:
Man warf sie allesamt ins Wasser.
Ach, wie die kleinen Schnauzen quietschten!
Gottfried Benn

10. Dezember 2009

Fernab vom Bösen

Fernab vom Bösen. Other Lives mit "Black Table".
Da wird man aber hysterisch bis zum Kauf.


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Nachts Teil 2, was sich im Dunkel verbirgt.
Diabolie.

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Ich kann's eben auch nicht ändern.
Nachts Teil 1:

7. Dezember 2009

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Ich selbst muss mich immernoch zurückhalten - es regnet-, doch wenigstens hat der Süden Stimmen, die mir ein bisschen Winterbegeisterungsfutter geben. Bei Clicky Overload gibt es mal wieder schier fantastische Geschichten und Bilder, mit dem Krampus, Rauhnächten* und weiß der Teufel eieiei. Meine Augen funkeln, Herrschaften, es tut weh. So viel schöner Schauer, das sollte keinem fehlen müssen, also hin mit euch!
Und ich muss jetzt unbedingt mal wieder in die Berge, oh Jemine!

*[...]Andererseits galten die Rauhnächte für unverheiratete Frauen als eine Gelegenheit, um Mitternacht an einem Kreuzweg oder einem anderen magischen Ort ihren künftigen Bräutigam zu sehen. Seine Gestalt erschien dann und ging schweigend vorüber [...] (WIKI)

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Wie sich die Kälte an mir ausbreitet, das beobachte ich jetzt. Es gilt nicht, dass zu übertragen, aber manche können ja nicht anders.

5. Dezember 2009

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EVERYTHING IS FREE

4. Dezember 2009

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Mein kleiner Freund gewitztes Schicksal, du hast mich, du kneifst mir in die Seite, du lachst mich an und versteckst das Blöde hinter deinem breiten Mund, sodass ich im Versuch zu Sehen nur mitlachen kann, als stünde ich vor mir selbst. Ach du, ahrr, fängst meine Zeit und pustest sie mir dann ins Gesicht, dass ich niesen muss und all der gefressene Quatsch hängt wieder in der Luft. Mach das öfter!

2. Dezember 2009

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Ausschließlich: gerade sehe ich. Aktiv hält der Versuch, nichts zu verarbeiten. Reden über Struktur macht nichts als ganz krank, nichts als ganz krank. Und kommen wir wenigstens in den Himmel, wenn wir begriffen haben, dass das Zentrum in seine Richtung zieht? Oder überhaupt, sein Zentrum ist, wie? Hat sich das Licht verändert, seit wir hier stehen? Im Bild? Das Bein schwingt die Dynamik gänzlich, juché, schön, dass du das jetzt weißt. Schön, dass du weißt, dass auch in anderen Himmeln Zentren sind und keine Frage; Fragen beantwortet immer der, der sie stellt. Fläche, du störst! Maria, du störst! Du sagst das auch immer, Tuschetisch. An dich denke ich, kleiner Tuschetisch. Du sagst das auch immer.

1. Dezember 2009

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(Ausschnitte aus Nichts)
Wenn man Kindermöhren essen möchte hat auch das eine Art Dringlichkeit. Der Weg zu zweit ist halb so weit.

1

Dieser Eintrag ist mir 'ne halbe Quälerei, aber zum Glück*² sollte man sich ja angeblich zuweilen zumindest versuchen zu zwingen*,*³.
Der Kalender vom letzten Jahr hat mir so sehr gefallen (und geschmeckt), aber ich hab trotzdem rumgejammert, keinen mit Bildern gehabt zu haben. Heute bin ich wunschlos. Nur meine Begeisterung ist zu gering, er hat noch nicht mal eine Wand gefunden. Ich will ihn trotzdem zeigen, schließlich ist ja einer seiner 24 Tage, der erste, und hübsch ist er auch (und Schnee gibt's!).

Wer wissen mag, was sich hinter den anderen Türen verbrigt, der schaue - kein Quatsch - auf die Rückseite. Das ist desillusionierend genug, mich zum Schlusswort zu bringen: Genug!

* "sollte man sich ja angeblich zuweilen zumindest versuchen zu zwingen". Das bitte wiederholen. *² Glücklicher Fluss.
*³ bringt's nicht!

29. November 2009

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Schief aber Schrank aber kein Schnee. Schneeballwölkchenschrank:

Meine einzige Adventsmelancholie besteht aus dem traurigen Umstand, noch keinen Schnee gesehen zu haben. Der Schnee ist mein Wintermond, ohne darf es so früh nicht dunkel werden! (Ach, wie herrlich das spiegelt, wenn man es nicht zu ernst für Motive hält. Allein dieser kleine Spaß macht einen Sonntag auch nicht zum Sonntag.)
Die Märchenstund' fällt aus. Je länger ich überlege, wie ich das begründen sollte, desto blöder find ich das. Ich neutralisiere das Gefühl mit einem Blick auf meinen Schrank mit Schneeballschal. Sieht ein bisschen aus wie der Spiegel meines imaginären Schminktischs. Und wieder ein Schritt weg von Heilige Nacht.
Fernab stehend,
Grüße!

28. November 2009

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JUhU . jaHRmARkT

27. November 2009

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(HAFEN)

immer

Nein, das war es: ein gerissenes Drahtseil, ein verwunschener Quarz, eine Kurzatmigkeit, eine Schleife in meinem Haar. Es sieht aus, als wäre es nicht. Der Blick nach hinten, der Blick nach links und nirgends ein Schleier der es versteckt.
Was mich berührt, das sagt mir nichts. Es flieht in mich und stößt aus mir, verpufft dann gleich oder schwirrt noch kurz umher; es fängt sich nicht, ich lock es an und weiterfort, wir woll'n uns ja.
|..

26. November 2009

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Ich bin die Lichtpunkte*, also, das war ein bisschen wie Zuhause sein/Zuhausesein sein soll. Huch.
(*Lichtpflaumen!)

21. November 2009

82

In Schwarz und Schwarz stehen wir hier
In verschiedene Richtungen schauen wir (meist)
Und obwohl keiner weiß, wie der andere heißt
Ist es absurd, dass wir nicht sprechen, denk' ich mir

(kichernd)

16. November 2009

LES FLEURS DU MAL

& Dunst & Blumendunst

15. November 2009

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Ihr wisst es und manche wissen, dass ich mir nun seit Wochen oder Tagen einen Apfelbaum freue, mich freue wie ein Apfelbaum, Apfelbaum vom Wind geschaukelt mit wackelnden oder bebenden Zweigen, tanzenden und herbstnatürlichfortfliegenden Blättern. Ihr wisst es:


Diese hibbeligen Worte kommen nicht von sonstwo, ich komm ja gar nicht weg! Die Spex twittert Textfragmente, fürchterlich. Wir schaffen es nicht, den Versuch sein zu lassen, die Show um den 16. November zu untergraben, denn wir halten die Spannung einfach nicht mehr aus, einfach aus. Heimlich über den last.fm-Kalender hinausplanen. Und das macht soo einen Spaß! Na, mir zumindest. Und dann ist Schluß.

»Ich bin Graf/ von Monte Schizo/ Und ich singe/ Diesen Hit – so« (TOCOTRONIC, Schall & Wahn)

14. November 2009

Die Mutter von Moritz

Mein rechter, rechter Platz ist leer,
Ich wünsche mir die Buffy her.
Von der hab ich viel gelernt und bin gefasster.
Der Papé fährt gerade zu seinen Pflichten, da klingelt es.
"Frau Gundlach". "Aha. Und?"."Bin ich denn hier falsch? Ich möchte zu Moritz".
"Ja, da sind sie komplett falsch".
10 Minuten später klingelt es wieder, dieses mal redet sie durch die Tür, bestimmter im Ton: "Guten Tag, hier ist die Mutter von Moritz". "Also, das kann ja wohl nicht wahr sein!"
Ich: ab.
Frau: nicht!
Ich hab einen Spion. Das ist gut, aber unheimlich, hinzutreten und durchzuschauen.
Wie ich tat nach ein paar Minuten, da stand sie, dreht sich zu mir und schaut mich an, schaut zum Fenster, schüttelt ein wenig den Kopf, sieht mich ja nicht, nein, hört mich?
Ich: ab.
Vielleicht ist sie also doch keine Räuberin.
Ich schaue noch mal.
Da sitzt sie auf der Treppe und liest Zeitung. Breitbeinig? Also hat sie sich sicher verkleidet, die Mutter von Moritz.
Jetzt sitzt sie zu weit weg, um sie anzusprechen. "Wie lange wollen sie da eigentlich noch sein? Können sie sich vorstellen, dass mir das unangenehm ist? Ich ruf' die Polizei! Hau ab, hau ab!"
Kranker Hals meint: ruhig bleiben!
Ich: ab.
Dann ist sie weg. Vielleicht hat sie sich aber auch nur auf die Treppe gesetzt, auf die ich nicht schauen kann. Ich mach doch nicht die Tür auf!

Ansonsten war's am Kaffeetisch aber wirklich schön..
BIS AUF DIE UNERTRäGLIHEN FARBEN!

11. November 2009

Vor lauter Krankheit habe ich vergessen, dem Johann Christoph Friedrich zu Ehren einen kleinen Lobgesang zu verfassen. Gestern war es 250 Jahre her, dass er geboren wurde. Ich hole das nach. Ach, wie mich das ärgert! Grr!

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Grüße aus 'nem Fiebertraum.
Bei mir gehen grad nur Tim Burtons, Buffy und John Maus.
Aufregend, aber das geht auch nicht gut.

6. November 2009

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Sie sind angekommen, Monki und Weekday. Das zu feiern und als Erste zu schauen haben sich gestern gefühlte 500.000 Modeblogger durch Nation und schlechtes Wetter in die Hamburger City geschleppt. So ein Haufen bereitet mir Unbehagen; ein Gefühl, das ich habe, wenn ich anfange mich durch tausende Blogs zu klicken, die sich als Jünger der Mode verstehen. Aber eine große Gruppe unter sich, die eine Leidenschaft teilt ist wohl immer etwas sonderbar und das zu vergessen stand auch reichlich Finlandia-Wild Berry und Rosamunde bereit; schon ist man dabei.
Und weil's mal schön bunt ist, ist es jetzt auch hier:

Ob nun falsch herum oder nicht: Dresden ist's mir auch in Hamburg.
So, jetzt werden wir aber wieder normal!
Morgen Oberscheibenparty!

5. November 2009

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Sa 7. November OBERSCHEIBENPARTY in der Hasenschaukel ja ja

4. November 2009

666 vier elf

3. November 2009

CAVE SINGERS

.BACK TO THE BAT ROOTS
Seit Frühjahr den Löchern in der Strumpfhose hinterher gerannt. Jetzt mal auf die Pauke hauen!
Ich fühle mich wie Zuhause!


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Marienkinder : na Kinderreim! : Kinn, Dame, Irre : Armenien-Dirk :
Meer: Kain drin! : Dirne im Anker : Knarrend im Ei : Marinekinder*

STERNGOLD : stl. Drogen
*bald oder irgendwann

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[Umfall]

2. November 2009

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Kennt ihr, wisst ihr?
Das ist zehn Jahre her. Wir sind nicht tot.
Ihr wollt es auch hören, unbedingt,
ich weiß es, ich weiß es genau!

31. Oktober 2009

morgens

Zuhause sein und Schachtstaub von den Händen waschen. Am Fenster stehen, das schlafende Eichhörnchen sehen, den Kopf heben und langsam tiefe Laute laut sprechen. Der Weg zum Licht ließ uns gehen wie als Trauerzug mit starrem Blick vor die Füße, auf die Füße, nur mal husch nach oben, um den Grund nicht zu vergessen. Wie im Wald auch oder auf der Flucht vor den Werwölfen, sogar das Sternenzelt könnte ich gesehen haben. Nur nicht stocken, nur das Schweigen nicht zerbrechen, sonst übersieht man noch ein Zeichen, sonst vergisst man noch, am falschen Ort zu sein.
Im Licht dann, unter einem Fliederhimmel mit einer schwarzen Hand, anklagend getragen, als würde sie ganz gewiss nicht zu einem selbst gehören. Unter dieser Erde steckten wir, unter dieser Erde hier.
Schwarz auf Schwarz ein Bild von dem zeichnen, was ein Anderer vor den Augen hatte. Fernab gewispert hören, was wohl gesprochen war. Die blauen Lichter wieder durch den Wagen gleiten sehen, die gelben Streifen an den Fenstern aus dem Dunkel durchs Dunkel ins Dunkel huschen und viel Leere in einem Gesicht, das in diesem Moment alle tragen.

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H A P P Y H A L L O W E E N

27. Oktober 2009

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[KURZ]

25. Oktober 2009

LTRK